{"id":194,"date":"2011-07-23T10:39:06","date_gmt":"2011-07-23T08:39:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.asv-luebeck.de\/?p=194"},"modified":"2011-07-23T10:39:06","modified_gmt":"2011-07-23T08:39:06","slug":"sommertoern2011-1-etappe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/asv-luebeck.de\/?p=194","title":{"rendered":"1. Etappe 15.07. &#8211; 23.07.2011 Travem\u00fcnde &#8211; Skagen"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>Crew:<\/strong> Steffen, Anna-Lena, Christian, Laura, Christoph, Florian, Richard und Claas (S)<\/p>\n<p><strong>T\u00f6rnstrecke:<\/strong> Travem\u00fcnde \u2013 Om\u00f6 \u2013 Sams\u00f6 \u2013 Anholt \u2013 Kungsbacka \u2013 Laeso \u2013 Skagen<\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcckgelegte Meilen:<\/strong> 350sm<\/p>\n<h3>Guten Morgen und der T\u00f6rnberginn<\/h3>\n<p>beginnLieber Leser, was ist es, dass uns Jahr f\u00fcr Jahr immer wieder dazu bringt, die stabilen, festen, und meist aufger\u00e4umten vier W\u00e4nde unseres Wohnzimmers zu verlassen und gegen eine schaukelnde, v\u00f6llig chaotische, chronisch feuchte und meist nicht besonders gut riechende Koje auf einem See gehenden Schiff eintauschen? Ich behaupte es ist die Lust am Abenteuer, der Nervenkitzel des Neuen und Unbekannten. Sie glauben mir nicht? Sie meinen die Ostsee w\u00e4re bereits erforscht, bereits tausende Male von abertausenden Seglern bereist. Es g\u00e4be nichts mehr zu entdecken\u2026 Sie glauben mir immer noch nicht. Dann lassen Sie meine Crew und mich von unserem diesj\u00e4hrigen Abenteuer berichten:<\/p>\n<p>Wiking VII und die Rache der Peterm\u00e4nnchen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Tag 1\/2: Auf dem Weg zum Everest\u2026<\/h3>\n<p>Jeder Segler hat ein Ziel, zu dem er schon immer wollte, aber es noch nie geschafft hat. Ich nenne dieses Ziel gerne den \u201eEverest\u201c wegen der Gr\u00f6\u00dfe der Anstrengung, die es bedeutet ihn zu bezwingen. Der aufmerksame Leser mag es schon dem einen oder anderen T\u00f6rnbericht entnommen haben. Bei mir ist es die Insel Om\u00f6. Viermal bin ich bereits gescheitert. Doch dieses Mal wurde alles anders.<\/p>\n<p>Um nicht erneut zu scheitern, wurde bereits im Vorfeld der Starttermin vorverlegt. Am Freitagabend sollte es bereits losgehen, anstelle von Samstagvormittag. \u00dcber Nacht, um dann 87 Seemeilen sp\u00e4ter zur Mittagszeit in Om\u00f6 festzumachen. Erstaunlicherweise gab es von Seiten der Crew keine Einspr\u00fcche, die nicht durch geschickte Diplomatie h\u00e4tten gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Und so war es tats\u00e4chlich so, dass um 21.50 Uhr selbstst\u00e4ndig angetreten wurde, um mit der gerade untergegangenen Sonne im R\u00fccken zu starten. Eine anf\u00e4ngliche Brise von 4-5 Windst\u00e4rken lie\u00df uns gut vorankommen, so dass die Wache rasch \u00fcbernehme und der Rest der Crew in den wohlverdienten Schlaf fallen konnte. Nach einem noch schnell eingeschobenen Reffman\u00f6ver, erlebten wir eine ruhige erste Nacht auf See und zum Sonnenaufgang befanden wir uns bereits im Fehmarnbelt. Au\u00dfer dem Mond sahen wir in dieser Nacht niemanden, besondere Vorkommnisse waren auch Fehlanzeige. Der Wind hatte inzwischen auf leichte drei Windst\u00e4rken abgenommen. Aber das war auch gut so, denn unsere Kr\u00e4fte w\u00fcrden wir noch sp\u00e4ter an diesem Tage brauchen. Es war eine derart ruhige Nacht, dass unser Smut zum \u00e4u\u00dfersten Mittel greifen musste, um genug Decksh\u00e4nde zur Einnahme des Fr\u00fchst\u00fccks zu bekommen: Frisch gebackene Br\u00f6tchen! Ja, unser Gasherd kann wahre Wunder vollbringen. Eben noch Totenstille, 10 Minuten sp\u00e4ter \u201eAll hands on deck\u201c! Vielleicht auch ein Mittel bei h\u00e4rteren Bedingungen? Derartig gest\u00e4rkt dauerte es auch nur wenige Minuten bis der Ruf nach dem Spinnaker ert\u00f6nte und unser buntes Holstentor im Gro\u00dfen Belt erstrahlte. Und dann tauchte er auf: der Everest. Ein gelbes Kornfeld leuchtete uns den Weg. Eines stand fest: Heute musste es klappen, das Wetter war mit uns. Als wir n\u00e4her kamen zeigte sich, dass wir nicht alleine waren: Etliche Schiffe nahmen Kurs auf den uns bestimmten Hafen. W\u00fcrden wir noch einen Platz bekommen? D\u00e4nische H\u00e4fen sind bekanntlich voll im Sommer. Aber das war es nicht, was die Sache noch einmal spannend machen sollte. Die Hafeneinfahrt soll zum Versanden neigen und wieso piept die Motorwarnleuchte, wenn man den Motor einmal braucht? Man wei\u00df es nicht, aber der Everest hat sich wohl noch ein wenig gewehrt, bevor er sich endlich von uns betreten lie\u00df. Schlussendlich lie\u00df er uns doch gew\u00e4hren und alles war gut. Dieses konnte sich doch nur mit einem Bad in der Ostsee am Abend feiern lassen\u2026 Zumindest meine Crew tat dieses. Meine pers\u00f6nlichen Abneigungen gegen kaltes Wasser sind ebenso legend\u00e4r, aber doch Stoff f\u00fcr eine andere Geschichte\u2026<\/p>\n<p>(von Claas)<\/p>\n<h3>Tag 3: Im Hafenkino l\u00e4uft \u201eDie sonderbare Verholung des Siebener-P\u00e4ckchens\u201c<\/h3>\n<p>Nachdem mit dem Erreichen der Insel Om\u00f8 am vorigen Tag ein lang ersehntes Ziel des Skippers abgehakt werden konnte, verlassen wir an diesem Morgen dessen (t\u00fcckischen) Hafen wieder, um Kindheitstr\u00e4ume weiterer Besatzungsmitglieder zu erf\u00fcllen. Das Ziel der heutigen Etappe hei\u00dft Sams\u00f8 und auf dem Weg werden wir ihr begegnen: der Br\u00fccke \u00fcber den gro\u00dfen Belt. Seit der Entdeckung in einem Was-ist-Was-Buch vor Jahrzehnten der pers\u00f6nliche Wunschtraum des Autors dieses Tagesberichts.<\/p>\n<p>Schon am fr\u00fchen Vormittag erscheint bei etwas diesiger Sicht die Silhouette des Bauwerks in der Ferne. Leichter Nieselregen setzt ein, aber bei gutem Wind kommen wir schnell voran. Mit Laura am Steuer segeln wir \u201eSchmetterling\u201c vor dem Wind mit gesetztem Bullenstander. In Begleitung eines einige hundert Meter voraus fahrenden Containerfrachters unterqueren wir schlie\u00dflich die Br\u00fccke und k\u00f6nnen ihre majest\u00e4tische Gestalt aus n\u00e4chster N\u00e4he bewundern.<\/p>\n<p>Bis Sams\u00f8 ist es noch ein ganzes St\u00fcck. Im weiteren Verlauf der Fahrt frischt der Wind auf. Als wir den Zielhafen auf Sams\u00f8, Ballen, an der Ostseite der Insel vor uns sehen, weht eine steife Brise und das Wetter scheint ungem\u00fctlicher zu werden. Vor dem Strand sehen wir Kiter mit ihren bunten Schirmen. Viele Schiffe wollen jetzt ebenfalls einlaufen und als wir die Einfahrt passieren, finden wir uns wieder einmal in einem \u201egut gef\u00fcllten\u201c Hafen wieder. Claas steuert das Anlegeman\u00f6ver und legt uns erst einmal als siebtes Schiff ins P\u00e4ckchen. Die Boote Richtung Kai bestehen haupts\u00e4chlich aus schwedischen und deutschen Segeljachten, direkt am Kai liegen zwei riesige Motorjachten, deren Bordwand auf dem Weg an Land mittels Strickleiter erklommen werden muss. Das Wetter beruhigt sich inzwischen wieder.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir noch diskutieren, ob ein Verlegen von Landstrom m\u00f6glich ist, erfahren wir von unseren schwedischen Nachbarn, dass die Motoryachten demn\u00e4chst auslaufen wollen, und sich das gesamte P\u00e4ckchen daher vorl\u00e4ufig einen anderen Platz suchen muss. Da wir au\u00dfen liegen, finden wir aber einen recht guten neuen Platz auf der anderen Seite des kleinen Hafens, wo Wiking sogar \u201enur\u201c als drittes Schiff im P\u00e4ckchen liegen kann. Welch Luxus! Hier kann nun auch das Gro\u00dfsegel ordentlich gelegt werden. Alle Leinen werden klariert, die Landstromleitung l\u00e4uft \u00fcber das Heck direkt zum Kai, und unsere Sachen liegen bald zum Trocknen \u00fcber dem Baum. Die Wolken sind jetzt auch verflogen und im herrlichen Sonnenschein genie\u00dfen wir unser Anlegerbierchen :). Im Hafenkino l\u00e4uft \u201eDie sonderbare Verholung des Siebener-P\u00e4ckchens\u201c: Gemeinsam statt einsam dreht eine Untermenge von drei Booten noch miteinander vert\u00e4ut einige Pirouetten im Hafen, bis sie an ihren nun von Motorbooten befreiten Platz zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen. Danach ist Zeit zum Strand hin\u00fcberzulaufen um eine Runde schwimmen zu gehen, wie wir es bis jetzt an jedem Tag tun konnten. Das Wasser war auf Om\u00f8 noch etwas w\u00e4rmer; es geht nordw\u00e4rts. Weitere Aktivit\u00e4ten an diesem Nachmittag: Essen, Wasser bunkern. Sp\u00e4ter treffen wir Vereinskollegen: die ADAH Grasteit und Sauer legen sich direkt neben uns, mitsamt Nachwuchs an Bord, und wir haben Gelegenheit, uns deren Charterschiff anzuschauen. Zweiter H\u00f6hepunkt des Tages: Anna-Lena backt leckere Kanelboller, die nat\u00fcrlich bei allen gut ankommen. Abends sitzen wir noch l\u00e4nger mit unseren Nachbarn im Salon zusammen. Nat\u00fcrlich auch nicht zu lange, denn der Kollege, der direkt am Steg liegt, m\u00f6chte fr\u00fch los. Aber das kennen wir ja schon \ud83d\ude09<br \/>\n(von Christian)<\/p>\n<h3>Tag 4: Mit \u201eCuba libre\u201c auf dem Weg zum n\u00e4chsten \u201eEverest\u201c<\/h3>\n<p>Nach dem Hafentheater vom Vortag nutzten wir den Morgen vor dem Ablegen noch f\u00fcr ein Gruppenfoto. Das Ablegeman\u00f6ver in Ballen am Montag fr\u00fch gegen sieben Uhr verlief recht gesittet und wir verabschiedeten uns von den Familien Grasteit und Sauer &#8211; allerdings wollten gef\u00fchlt alle Skipper gleichzeitig auslaufen, so dass wir interessante Hafenman\u00f6ver betrachten und eloquente Gru\u00dfbotschaften \u00fcber das Wasser hallen h\u00f6ren konnten. Die Schiffsdichte d\u00fcnnte sich nach Verlassen des Hafens recht bald aus, lediglich zwei oder drei Segel waren jederzeit zu betrachten.<\/p>\n<p>Mit Generalkurs WNW liefen wir zuerst entlang des Fahrwassers, sp\u00e4ter frei vor dem Wind kreuzend gen Anholt, um dort den n\u00e4chsten &#8222;Everest&#8220; zu besteigen: trotz intensiver Besegelung des Reviers war es Smut Steffen bisher nicht gelungen, die Insel anzulaufen &#8211; ein Vers\u00e4umnis, das es heute zu korrigieren galt.<\/p>\n<p>Mit einer ordentlichen Brise im Gep\u00e4ck konnten wir anfangs interessante Wolkenformationen betrachten, sp\u00e4ter brannte die Sonne und es kam bei erstklassigem Segelwind karibisches Feeling auf &#8211; insbesondere als &#8222;Cuba libre&#8220; zu passender Musik kredenzt wurde. Kleinere Zwischensnacks sorgten f\u00fcr das leibliche Wohlbefinden, und am fr\u00fchen Nachmittag kam Anholt in Sicht. Ob der fr\u00fchen Stunde waren wir frohen Mutes, noch einen guten Liegeplatz im Hafen zu finden&#8230; wenn, ja wenn, da nicht gef\u00fchlte 37.425.164 schwedische und norwegische Segler den &#8222;Billighafen&#8220; Anholt angelaufen h\u00e4tten, um dort den g\u00fcnstigen Alkohol zu bunkern. Ein erstaunlich freies St\u00fcck Mole zwischen Fischerbooten und der F\u00e4hre lockte uns (bisher nur mit einer Motoryacht belegt), schien aber verd\u00e4chtig &#8211; wir hatten keine Lust, sp\u00e4ter am Tag oder gar nachts noch verholen zu m\u00fcssen, wenn ein dort beheimateter Kutter sein Heimrecht geltend machen w\u00fcrde. Nach R\u00fccksprache mit dem Hafenmeister konnten wir aber sorglos festmachen &#8211; mit der klaren Ansage, am n\u00e4chsten Tag vor dem Auslaufen der F\u00e4hre den Platz zu r\u00e4umen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ein Teil der Crew sich auf den Weg zum Strand machte und Laura letzte b\u00fcrokratische H\u00fcrden im Hafenb\u00fcro \u00fcberwand (wie viele Duschkarten? und gibt es wirklich das Pfand zur\u00fcck?) machten sich Steffen und Anna-Lena auf, im Inselsupermarkt unsere Vorr\u00e4te aufzuf\u00fcllen &#8211; der Hafenshop war teuer (Hafenpreise) und schlecht sortiert. Nach wenigen Kilometern im Ort angekommen stellte sich heraus, dass der \u00f6rtliche Brugsen genau so teuer war (Inselpreise), aber die notwendigen Artikel zur kulinarischen Bes\u00e4nftigung knurrender Crewm\u00e4gen vorr\u00e4tig hielt. Bei der R\u00fcckkehr zum Boot war das P\u00e4ckchen auf sechs Boote angewachsen. Zum Abendessen hielt sich die Lust auf besondere K\u00f6stlichkeiten in Grenzen, wir einigten uns auf Nudeln mit Pesto, Oliven, Peperoni und Parmesan. Anschlie\u00dfend konnten wir wundersch\u00f6ne Hafenszenen mit einem d\u00e4nischen Fischkutter erleben, der subtil und mit wohlklingenden Worten unseren Liegeplatz beanspruchte und das gesamte P\u00e4ckchen mit gekonnt erzeugtem Schwell in Wallung brachte &#8211; es dauerte fast eine Stunde bis besagter Fischersmann sich mit der Situation abgefunden hatte und einen Ersatzliegeplatz akzeptierte. Schlimmer dran waren die Fischer, die hinter den benachbarten P\u00e4ckchen gefangen waren &#8211; an ein Auslaufen war f\u00fcr sie nicht zu denken, da sie nicht r\u00fccksichtslos ihre jeweiligen P\u00e4ckchen loswerfen wollten &#8211; genau deswegen gilt es ja bei gemeinsamer Nutzung der Anlagen vorab zu kl\u00e4ren, ob\/wann ein weiter innen liegendes Boot auslaufen will (mehr dazu sollten wir zwei Tage sp\u00e4ter auf L\u00e6s\u00f6 erfahren). Ein wundersch\u00f6ner Sonnenuntergang im Meer lie\u00df einen weiteren sch\u00f6nen T\u00f6rntag ausklingen.<br \/>\n(von Anna-Lena und Steffen)<\/p>\n<h3>Tag 5: Der Tag des verlorenen Ankers<\/h3>\n<p>Unser Aufbruch war, wie immer in dieser Woche, ein Traum. Die Sonne lockt. Der Wind weht stetig aus S\u00fcd. Und wir wollen Richtung Nordosten. Das hei\u00dft Segeln unter Vollzeug. Unser Ziel sind die Sch\u00e4ren vor G\u00f6teborg. Die letzten Tage haben wir Wiking schon nach allen Regeln der Kunst gesegelt: mal Vollzeug, mal gerefft, mit Fock oder Genua, mal Spi, mal Butterfly. Jetzt und heute hei\u00dft es das letzte noch verbliebene Segel auszuprobieren. Von L\u00e6s\u00f8 an die schwedische Westk\u00fcste haben wir genug Zeit, um unsere neue Sturmfock auszuprobieren. Da keiner von uns dieses Segel bisher je bedient hat, wollen wir ein Training daraus machen. Jeder darf mal ausprobieren. So ziehen wir das kleine, knall orange Segel gut f\u00fcnf Mal \u00fcber das Vorstag und f\u00fchlen uns danach einigerma\u00dfen sicher im Setzen der Sturmfock. Trotzdem sei hier festgehalten: Das Setzen dieses Segels erfordert \u00dcbung und ist im Ernstfall eine echte Herausforderung, die von erfahrener Crew durchgef\u00fchrt werden sollte. Der weitere Weg ist entspannt. Wir erreichen die Westsch\u00e4ren und entscheiden uns f\u00fcr eine Ankerbucht. Nachdem wir uns eine sch\u00fctzende Bucht ausgesucht haben, beginnt die Suche nach einem geeigneten Ankerplatz.Nach zwei Versuchen in bisher noch unbesetzten Sch\u00e4ren entscheiden wir uns schlie\u00dflich doch f\u00fcr die bereits besetzte, daf\u00fcr aber ausreichend gro\u00dfe und tiefe Ankerbucht. Es hei\u00dft: Anker f\u00e4llt. Die Sch\u00e4ren ringsum sind teilweise bewohnt, teilweise Wildnis. Ideal f\u00fcr den einen oder anderen Ausflug. Daf\u00fcr geh\u00f6rt Willi ausgepackt. Backskiste auf und das orange Gummiboot wird herausgeholt. Die Handpumpe wird angeworfen. Jeder muss ran. Immerhin brennt die Sonne noch und in Willi passt viel Luft rein! Am Ende zischt Willi ein wenig, h\u00e4lt aber ausreichend dicht, um sich ins Wasser zu trauen. Willis letzter Sommer beginnt. Der erste Auftrag f\u00fcr Willi ist es den zweiten Anker auszubringen. Daf\u00fcr fahren Christoph und Richard vom Heck Wikings an dessen Bug, nehmen den zweiten Anker entgegen und bekommen noch einen kleinen Lotanker dazu, um eine entsprechend tiefe Stelle zu finden.Vom Boot aus wird dirigiert. Mehr nach links \u2013 mehr nach rechts und jedes Mal f\u00e4llt der Lotanker. Eine gut 4 m tiefe Stelle ist ausgemacht und im richtigen Winkel zur zweiten Ankerkette gelegen. Der Lotanker wird gelichtet und da passiert es. Pl\u00f6tzlich l\u00e4sst sich dessen Leine ganz leicht ziehen. Mist, der Anker hing fest und die Schnur hat sich gel\u00f6st. Wer hat nur den Palsteck geknotet? Dar\u00fcber wird ein Mantel des Schweigens gelegt. Egal, wir bringen den zweiten Anker an dieser Stelle aus, der Untergrund scheint ja die Anker zu m\u00f6gen und so ist unser Ankerman\u00f6ver abgeschlossen. Wir sind fest. Jetzt hei\u00dft es baden. Achtung Feuerquallen. Daf\u00fcr stellen wir einen Ausguck ab, der die Badenden vor Quallen warnt. Claas entscheidet sich f\u00fcr einen Angelausflug auf der Wildnis-Sch\u00e4re. Christian und andere entscheiden sich f\u00fcr einen ausgedehnten Spaziergang, um die Sch\u00e4re zu erkunden. Dabei ist Willi hoch frequentiert. Willi bew\u00e4ltigt die gut 30 m Strecke zwischen Festland und Boot gut 20 mal an diesem Abend. Ein Beiboot ist einfach Pflicht! Und \u00fcbrigens: Unser Rettungsschwimmer Christoph hat bei seinem Badeausflug ganze Arbeit geleistet. Ein kurzer Ausflug in 4 m Tiefe und das unwahrscheinliche gelingt: Er findet den Anker! Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck. So k\u00f6nnen auch die Crews nach uns gut Loten!Die Nacht wird in Ankerwachen aufgeteilt und so begibt sich die Crew in die jeweiligen Nachtschichten. Ein weiterer toller Tag neigt sich dem Ende zu und wir schwoijen in Welle und Wind!<br \/>\n(von Richard)<\/p>\n<h3>Tag 6: Die Peterm\u00e4nnchen schlagen zur\u00fcck!<\/h3>\n<p>Nach einer ruhigen Ankernacht mit perfektem Sonnenaufgang in den schwedischen Scheren \u00fcberraschte uns unser Smutje Steffen am Morgen mit einem gem\u00fctlichen Pfannkuchen- Fr\u00fchst\u00fcck bei spiegelglatter See.<\/p>\n<p>Mit gef\u00fclltem Magen machten wir uns an die Arbeit den Anker zu lichten, welches uns doch ungew\u00f6hnlich schwer erschien. Kein Wunder, denn dieser beherbergte einen ungebetenen Gast, einen bestimmt 25 kg schweren Stein, der sich im Anker verfangen hatte. Mit M\u00fche und einem \u00e4u\u00dferst engagierten Steffen schaffe es die Crew dennoch diese H\u00fcrde mit Bravur zu meistern und verlie\u00df schweren Herzens die wundersch\u00f6nen schwedischen Sch\u00e4ren Richtung L\u00e6s\u00f8. Mit \u201eThank you for the music\u201c von ABBA (euphorisch mitgesungen von Lena und Steffen) und der an Bord vorhandenen schwedischen Schlager-CD bedankten wir uns zum Abschied f\u00fcr eine traumhafte Ankernacht in Schweden.Es war eine wundersch\u00f6ne T\u00f6rnwoche, f\u00fcr die ich der Crew und insbesondere unserem Skipper Claas sehr dankbar bin. Da wir aufgrund der vorhergesagten Flaute die meiste Zeit an diesem Tag motoren mussten, blieb uns ausreichend Zeit den wolkenlosen und azurblauen Himmel zu genie\u00dfen und anderen Schabernack zu treiben. Endlich hatten wir Zeit all unsere Ideen und W\u00fcnsche f\u00fcr windfreie Tage auszuprobieren. Die Crew sprudelte nur so von Einf\u00e4llen und beschloss mit dem Fender reiten anzufangen. Dies begeisterte die komplette Mannschaft. Voller Vorfreude sprang Christian in voller Montur zum Fender reiten ins Wasser. Damit hatte nun wirklich keiner von uns gerechnet.<\/p>\n<p>Nun war Lauras Stunde. Auf Sams\u00f8 hatten wir ein kleines M\u00e4dchen beobachtet, wie sie von ihren Eltern am Spifall mit einer Schaukel die Bordwand heruntergelassen wurde, und mit gro\u00dfer Begeisterung anfing zu schaukeln. Rein zuf\u00e4llig befand sich eine solche Schaukel auch bei uns an Bord. Wir nutzen also unsere windfreie Zeit um auch Laura mal \u00fcber das Spifall die Bordwand runter zulassen. Auch Lena hatte ihren Spa\u00df am Schaukeln.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich die M\u00e4dels beim Schaukeln vergn\u00fcgten, versuchte sich Claas, flei\u00dfig wie immer, am Angeln und dieses Mal sogar mit Erfolg. Schon nach dem ersten dutzend W\u00fcrfe hing ein &#8211; uns allerdings v\u00f6llig unbekannter &#8211; Fisch an der Angel. Voller Ehrfurcht, dass sich Claas\u2019 Gedanke, dass es ein Peterm\u00e4nnchen sein k\u00f6nnte, best\u00e4tigte, beschlossen wir den Fisch zur\u00fcck ins Wasser zu werfen. Doch nach jedem Wurf hing von nun an ein solcher Fisch an der Rute. Schlie\u00dflich gaben wir das Angeln auf und motorten weiter Richtung L\u00e6s\u00f8. Wie sich am Abend herausstellte, best\u00e4tigte sich unser Verdacht mit den Peterm\u00e4nnchen. Zum Gl\u00fcck waren wir vorsichtig.<\/p>\n<p>Auf dem Weg nach L\u00e6s\u00f8 wurde die Skatrunde der letzten Tage fortgesetzt. Die Crew beschloss die kleinen Listen der Vortage in eine gro\u00dfe Liste umzutragen, um einen T\u00f6rnsieger zu ermitteln. Nach weiteren 21 Spielen lag Claas mit Abstand eindeutig vorne. Er konnte sich nur noch selber schlagen. Dies gelang ihm, indem er aus Versehen drei Karten in den Skat zur\u00fccklegte und somit ein 80-Punktespiel verlor.<\/p>\n<p>Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir einen ma\u00dflos \u00fcberf\u00fcllten Hafen auf L\u00e6s\u00f8 und beschlossen kurzerhand uns in das f\u00fcr die Fischer vorgesehene Hafenbecken zu legen. Lena konnte dies durch ihre guten Schwedischkenntnisse beim Hafenmeister arrangieren.<br \/>\n(von Christoph)<\/p>\n<h3>Tag 7: Vom Baden mit Schweinswalen<\/h3>\n<p>Es ist 3:45 Uhr, der Wecker klingelt. Heute hei\u00dft es fr\u00fch aufstehen. Nachdem wir am Vorabend im vollgepackten Hafen auf L\u00e6s\u00f8 nur noch einen Platz im P\u00e4ckchen bekommen haben, mussten wir auch noch erfahren, dass unser Nachbar Punkt 4 Uhr ablegen m\u00f6chte. Somit entschied der Skipper, dass wir die Chance nutzen und in den Sonnenaufgang hineinsegeln mit Kurs Richtung Frederikshavn. Die Steuerbordkojen melden sich freiwillig zum Ablegen.Punkt 3:58 Uhr startet Claas den Motor und gemeinsam mit Steffen und Anna-Lena fahren wir den Ableger. Unser Nachbar ist noch am Fr\u00fchst\u00fccken und denkt sich wahrscheinlich typisch deutsche P\u00fcnktlichkeit. Wir verlassen bei guten 5 Windst\u00e4rken L\u00e6s\u00f8, welches wir nur im Dunkeln kennengelernt haben und nehmen Kurs auf Frederikshavn. Nach dem Segelsetzen fahren wir noch eine Wende, damit die Backbordcrew sich nicht auf seine mit Knoten befestigten Leesegel verlassen muss. Auf Halbwindkurs stellen wir fest, dass unser Boot auch ohne Steuermann mit festgestelltem Steuerrad ganz gut Kurs h\u00e4lt und so fr\u00fchst\u00fccken wir bei doch recht frischen Temperaturen und genie\u00dfen den Sonnenaufgang. Nach einem Blick ins Hafenhandbuch stellen wir fest, dass der Hafen von Frederikshavn nur max. 2 m tief ist, so dass wir beschlie\u00dfen stattdessen weiter nach Skagen zu segeln.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um 8 Uhr erfolgt dann der Wachwechsel mit unserer geliebten Schlager-CD und Wolfgang Petrys Hit \u201eWahnsinn\u201c. Wir fahren noch eine weitere Wende und dann lege ich mich erst einmal f\u00fcr die n\u00e4chsten 4 Stunden in meine Koje zum Schlafen.<\/p>\n<p>Drau\u00dfen wird w\u00e4hrenddessen bei strahlendem Sonnenschein flei\u00dfig Skat gespielt. Aber davon bekomme ich genauso wenig mit wie von dem Mittagessen, was direkt neben meiner Koje gekocht wird. Gegen 12 Uhr werde ich durch eine erneute Wende und meinen knurrenden Magen geweckt. Als ich ins Cockpit komme, sieht man bereits den Leuchtturm und Hafen von Skagen.<\/p>\n<p>Nun ist es 13 Uhr. Unsere Hoffnung vielleicht mal nicht im P\u00e4ckchen festmachen zu m\u00fcssen, wird bei der Einfahrt in den Hafen j\u00e4h zerst\u00f6rt, denn auch dieser Hafen ist ziemlich voll. So k\u00f6nnen wir nur als 5. Boot im P\u00e4ckchen festmachen. Im Hafen von Skagen gilt das Motto \u201eSehen und Gesehen werden\u201c. Das f\u00e4ngt an mit den teuren Sportwagen, die in Unmengen an Land stehen, geht weiter mit Booten, die vornehmlich als Statussymbol im Hafen liegen und endet bei der Party auf unserem Nachbarboot, wobei viele schicke Skandinavierinnen mit ihren St\u00f6ckelschuhen \u00fcber unser Boot st\u00f6ckeln.<\/p>\n<p>Nach Anlegerbier und Dusche erkunde ich mit Flo und Richard Skagen. Nach Besichtigung der Bunkeranlage am Ostseestrand f\u00fchrt unser Weg uns zum Leuchtturm, von wo aus man einen tollen Rundumblick Richtung Nordsee, Ostsee und zum Kap hat. F\u00fcr einen Ausflug zum Kap bleibt uns leider keine Zeit mehr, da Claas und Christoph schon auf uns warten, um endlich zum Angeln aufbrechen zu k\u00f6nnen. Nachdem sie erfolglos mit Hilfe eines Mosquitonetzes versucht haben, kleine Fische als K\u00f6der aus dem Hafenbecken zu fischen. Mal sehen, ob sie heute mehr Gl\u00fcck haben und nicht wieder giftige Peterm\u00e4nnchen aus der Ostsee fischen.<\/p>\n<p>Wieder an Bord spielen wir zusammen mit Christian zur Abwechslung mal kein Skat sondern erst Mau-Mau und danach Neger\/Arschloch. Als wir Richard endlich geschlagen haben, kommen unsere zwei Angler dann auch mit ihrem ersten ungiftigen Fang wieder an Bord. Sie haben 2 Makrelen f\u00fcrs Abendbrot gefangen. Auch Steffen und Anna-Lena kommen von ihrer Stadtbesichtigung zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nach dem Abendbrot stellen Christoph und ich fest, dass wir noch nicht baden waren und schlie\u00dflich hatten wir doch vor, jeden Tag baden zu gehen. Somit brechen wir gemeinsam mit Flo und Christian in der D\u00e4mmerung auf, um noch eine Runde in der Ostsee zu schwimmen. Der Weg zum Strand stellt sich dann doch als ein bisschen weiter raus, als gedacht. Daf\u00fcr werden wir aber mit einem sch\u00f6nen Regenbogen und einem Schweinswalp\u00e4archen belohnt, das nur wenige Meter von uns entfernt mit uns schwimmt. Zwei Touristinnen an Land hatten sich schon Sorgen gemacht, da sie uns nach dem Auftauchen der Schweinswale nicht mehr gesehen haben und dachten, dass es sich um einen Hai gehandelt h\u00e4tte. Aber wir k\u00f6nnen sie beruhigen und versuchen ihnen zu erkl\u00e4ren, dass das Schweinwale waren. Leider f\u00e4llt uns das englische Wort f\u00fcr Schweinswal nicht ein. Wieder an Bord beginnt es drau\u00dfen zu regnen und wir f\u00fchren in alter Tradition die Skatliste fort und versch\u00e4rfen den Ton durch Kontraspiele und Bockrunden, welche Claas mal wieder gekonnt f\u00fcr sich ausnutzt und sich langsam immer weiter absetzt. Aber wir geben nicht auf und hoffen noch auf ein Wunder. Als drau\u00dfen die Live-Musik ausklingt und die Party auf dem Nachbarboot endet, beschlie\u00dfen wir so langsam ins Bett zu gehen. Nun ist es 2 Uhr. Gute Nacht bis morgen.<br \/>\n(von Laura)<\/p>\n<h3>Tag 8: Der letzte Tag des T\u00f6rns<\/h3>\n<p>Der Wetterbericht, der immer etwas negativer ausfiel als das Wetter wirklich war, versprach wenig Hoffnung auf einen Einsatz der Sturmfock. Und da Claas uns ja schon viel abverlangt hatte, um einen Tag fr\u00fcher als geplant in Skagen anzukommen, entschied er: ich will noch einmal etwas anderes als Peterm\u00e4nnchen angeln! Also Hafentag. Um ehrlich zu sein, die Crew war mit dieser Entscheidung nicht wirklich ungl\u00fccklich, denn Nebel wechselte sich mit Nieselregen und Regen ab.<\/p>\n<p>Unser Smutje lief daraufhin erneut zur Hochform auf und bereitete aus den Resten in den Backskisten ein mehr als opulentes Fr\u00fchst\u00fcck.<\/p>\n<p>Etwas lethargisch vom vielen Essen &#8211; es regnete immer noch &#8211; war es bereits Mittag und wir wussten nicht recht was mit uns anzufangen. Also aufraffen: Landgang! Und da wir die M\u00f6glichkeit witterten, mal ganz einfach von der Ostsee in die Nordsee zu schwimmen, lief der harte \u201ewir waren jeden Tag im Wasser\u201c-Trupp, Richard und Christian durften auch mit, zum Strand. Claas und Christoph wollten lieber angeln und wir stellten uns daher auf eine sch\u00f6ne Dose Linsensuppe zum Abendessen ein.<\/p>\n<p>Am Strand angekommen waren wir weit und breit die einzigen \u2013 kein Mensch da! Alle im Wasser! Wir spielten mit einer Truppe franz\u00f6sischer Gaststudentinnen Federball im seichten, ca. 27\u00b0C warmen Wasser und am Strand war ein Cocktailempfang f\u00fcr uns aufgeb\u2026 \u2013 mist, jetzt l\u00e4uft mir der Regen vom S\u00fcdwester direkt ins \u00d6lzeug und k\u00fchl \u00fcber die rechte Schulter und den R\u00fccken runter. Nun ja, am Zusammenfluss von Kattegat und Skagerrak ist striktes Badeverbot, also konnten wir nur die F\u00fc\u00dfe baden und dann \u2013 schlau wie wir sind \u2013 sprangen wir einfach etwas abseits des Touritrubels in die Nordsee. Einer der d\u00e4nischen Trecker-Touri-Schleuser fand das eine irre gute Idee und teilte uns das auch gleich mit Fehenges\u00e4ngen mit.Endlich wieder an Bord durfte ich ein Kartenspiel kennen lernen, das den Ausflug perfekt ausklingen lie\u00df, ich wurde K\u00f6nig! \u2013 Und dann auch gleich wieder zum Stark-Pigmentierten, und wieder K\u00f6nig und dann geschah es: Der Skipper betritt das Schiff, ein eisiger Hauch angespannter Stille durchzog das Unterschiff. Wie erstarrt sa\u00df die Mannschaft und starrte auf die Plastikt\u00fcte, die den Niedergang herunter gereicht wurde: Makrele! F\u00fcnf Makrelen! Unsere Freude, keine Linsensuppe oder Peterm\u00e4nnchen essen zu m\u00fcssen, hat die \u00fcbrigen Hafencrews ein wenig irritiert.Wir verdr\u00e4ngten das und auch die Tatsache, dass ein Teil der Crew am n\u00e4chsten Tag zur\u00fcck nach L\u00fcbeck musste und freuten uns \u00fcber einen wunderbaren T\u00f6rn, den, wie wir alle feststellten, man nicht besser h\u00e4tte segeln k\u00f6nnen.<br \/>\n(von Florian)<\/p>\n<p>P.S.: Auf die Frage, wer denn den diesj\u00e4hrigen T\u00f6rnbericht schreiben wolle, gab es minutenlanges Schweigen. Als die starren Blicke langsam begannen L\u00f6cher in die Rumpfwand zu fressen, wurde, zur Abwendung schwerer Sch\u00e4den des Unterwasserschiffs, der p\u00e4dagogische Vorschlag erarbeitet, jeden in die Aufgabe mit einzubinden.\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Crew: Steffen, Anna-Lena, Christian, Laura, Christoph, Florian, Richard und Claas (S) T\u00f6rnstrecke: Travem\u00fcnde \u2013 Om\u00f6 \u2013 Sams\u00f6 \u2013 Anholt \u2013 Kungsbacka \u2013 Laeso \u2013 Skagen Zur\u00fcckgelegte Meilen: 350sm Guten Morgen und der T\u00f6rnberginn beginnLieber Leser, was ist es, dass uns Jahr f\u00fcr Jahr immer wieder dazu bringt, die stabilen, festen, und meist aufger\u00e4umten vier W\u00e4nde [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-194","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sommertoern-2011"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=194"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/194\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}