{"id":207,"date":"2011-08-20T12:33:31","date_gmt":"2011-08-20T10:33:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.asv-luebeck.de\/?p=207"},"modified":"2011-08-20T12:33:31","modified_gmt":"2011-08-20T10:33:31","slug":"4-etappe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/asv-luebeck.de\/?p=207","title":{"rendered":"4. Etappe 06.08. &#8211; 20.08.2011 Arendal -Ebeltoft"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<strong>Crew:<\/strong> Selma, Toralf, Ronny, Tobias, Fiona, Nick, Roman (S), Nina<\/p>\n<p><strong>T\u00f6rnstrecke:<\/strong> Kristiansand \u2013 Lyng\u00f6r \u2013 Jormfruland \u2013 Str\u00f6mstad \u2013 Hamburgsund \u2013 Marstrand \u2013 G\u00f6teborg \u2013 Laes\u00f6 \u2013 Anholt \u2013 Grena<\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcckgelegte Meilen:<\/strong> k.A.<\/p>\n<p>Segeltraum im Skagerrak s\u00fcdlich von Norwegen, in den Sch\u00e4ren von Schweden -\u00fcber Laes\u00f8 und Anholt im Kattegat zur K\u00fcste D\u00e4nemarks. Die zweiw\u00f6chige Sommert\u00f6rnetappe begann am 06. August 2011 in Arendal, nord\u00f6stlich von Kristiansand, in Norwegen. Kaum war das Reisegep\u00e4ck und die 5 randvollen Einkaufswagen Proviant verstaut, nutzten einige von uns die letzten Sonnenstrahlen zum Anbaden in der Nordsee. Unseren ersten gemeinsamen Abend als neue 8-k\u00f6pfige Wiking VII-Crew beendeten wir mit ausgedehntem Grillen und dem Einweihen der Angeln.<!--more--><\/p>\n<p>Bei wechselhaftem Wetter starteten wir am n\u00e4chsten Morgen zu unserem ersten Segeltag Richtung Lyng\u00f8r, einer kleinen Insel, die uns von einem norwegischen Bootsnachbarn empfohlen wurde. Am n\u00e4chsten Tag begleiteten uns nach Verlassen der Landabdeckung gr\u00f6\u00dfere Wellen von schr\u00e4g Achtern, die bei einigen Crewmitgliedern ein maues Bauchgef\u00fchl ausl\u00f6sten. Sp\u00e4ter segelten wir nach Kurs in die traumhafte norwegische Sch\u00e4renlandschaft hinein, in der unser Angelmeister Nick und unsere Co-Skipperin Nina 2 Dorsche f\u00fcrs Abendessen fingen. Beim Landgang auf Jormfruland machte ein Teil unserer Crew Bekanntschaft mit einem Norweger, der deutsche Literatur liebt und ganz \u00fcberraschend aus dem Stand ein Gedicht von Rainer-Maria Rilke zitieren konnte.<\/p>\n<p>Unseren 5. Tag starteten wir mit ausgiebigem Fr\u00fchst\u00fcck und der frohen Botschaft von 5-6 Windst\u00e4rken. Aber kurz nach dem Setzen der Genua h\u00f6rten wir pl\u00f6tzlich das Prasseln von Kugeln auf dem Deck und das Segel sackte einen halben Meter ab- das Kugellager fiel auseinander. Nach blitzschneller Reaktion zum Bergen der Genua setzten wir dann die Fock am Spifall. Am selben Tag segelte uns Tobi bei Halbwindkurs mit rasanten 10,9 Knoten \u00fcber den s\u00fcdlichen Oslofjord nach Str\u00f6mstad in Schweden. Abends wartete dann eine besondere Aufgabe auf ihn \u2013 der Mastaufstieg. Er konnte das Genuafall mit der 2. Kugellagerh\u00e4lfte bergen und nutzte auch die Gelegenheit f\u00fcr einen tollen Schnappschuss von oben. Sp\u00e4ter wurde in geselliger Runde wieder unser \u201eT\u00f6rnkartenspiel\u201c Bonanza ausgepackt und schwedisches Bier verkostet, das unsere beiden Smutje beim ersten Landausflug in Schweden ergattern konnten. Abwechslungsreiche Segelman\u00f6ver in den schwedischen Sch\u00e4ren brachten uns schlie\u00dflich zu einer romantischen Ankerbucht kurz vor dem Hamburgsund. Direkt nach unserer Ankunft war die H\u00e4lfte unserer Crew auch schon im Wasser, wobei unser Skipper Roman lustige Schnappsch\u00fcsse mit seiner Unterwasserkamera machte. Dank Willi (unserem knallorangen Beiboot) konnten wird gem\u00fctlich zum Strand paddeln f\u00fcr ausgiebige Erkundungstouren. Nach einem romantischen Mondaufgang beobachteten wir s\u00e4mtliche Sternbilder und genossen die Stille der Bucht. Die n\u00e4chsten 2 Tage segelten wir weiter bei strahlender Sonne durch die atemberaubende schwedische Sch\u00e4renlandschaft und auch das Typhorn kam vor der Durchfahrt einer Drehbr\u00fccke endlich zum Einsatz. Kurz vor Marstrand begleitete uns kurz v\u00f6llig \u00fcberraschend eine kleine Robbe mitten im Fahrwasser. Nach dem Fischen der muschelbewachsenen Grundleinen empfingen wir unsere 2 neuen Crewmitglieder. Bei str\u00f6mendem Platzregen erreichten wir den Hafen von G\u00f6teborg und ergatterten den besten Liegeplatz direkt vor der Oper mit Sichtweite zum gro\u00dfen Viermaster Viking, ein Wahrzeichen von G\u00f6teborg. Wegen der Reparatur des Kugellagers haben wir einen Tag im Industriehafen von G\u00f6teborg verbracht. Nachdem uns ein Polizeiboot weckte, konnten wir die Unterwasserinspektion eines schwedischen Kriegsschiffes beobachten und an sonsten kleinere Wartungsarbeiten an Wiking VII durchf\u00fchren. Bei einem Am-Wind-Kurs Richtung D\u00e4nemark und erstmals dem Gef\u00fchl allein auf dem Kattegat zu segeln, endete unsere l\u00e4ngste Tagestour an der Insel Laes\u00f8.Bei unserer kleinen Wanderung durch die D\u00fcnen und Heidelandschaft auf Anholt erkundeten wir das verschlafene 150-Seelen D\u00f6rfchen und deren einzigartige Atmosph\u00e4re. Das Urlaubsgef\u00fchl von Anholt blieb uns bei glasklarem Wasser und ruhiger See noch einen weiteren Tag erhalten, bis uns in Gren\u00e5 Sturzregen und eine Sturmwarnung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag zur\u00fcck in die Realit\u00e4t holte. Am Samstag, 20.08.2011 segelten wir bei guter Stimmung nach Ebeltoft, vorbei an einem unglaublichem Schiffswrack und der sch\u00f6nen d\u00e4nischen Westk\u00fcste \u2013 dabei war der Gedanke vom letzten Segelt\u00f6rntag f\u00fcr 3 Crewmitglieder noch weit weg.\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Crew: Selma, Toralf, Ronny, Tobias, Fiona, Nick, Roman (S), Nina T\u00f6rnstrecke: Kristiansand \u2013 Lyng\u00f6r \u2013 Jormfruland \u2013 Str\u00f6mstad \u2013 Hamburgsund \u2013 Marstrand \u2013 G\u00f6teborg \u2013 Laes\u00f6 \u2013 Anholt \u2013 Grena Zur\u00fcckgelegte Meilen: k.A. Segeltraum im Skagerrak s\u00fcdlich von Norwegen, in den Sch\u00e4ren von Schweden -\u00fcber Laes\u00f8 und Anholt im Kattegat zur K\u00fcste D\u00e4nemarks. 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