{"id":566,"date":"2014-08-16T18:00:59","date_gmt":"2014-08-16T16:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.asv-luebeck.de\/?p=566"},"modified":"2019-08-30T21:04:25","modified_gmt":"2019-08-30T19:04:25","slug":"4-und-5-etappe-2-16-august-2014-stockholm-tallin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/asv-luebeck.de\/?p=566","title":{"rendered":"4. und 5. Etappe, 2. \u2013 16. August 2014: Stockholm \u2013 Tallin"},"content":{"rendered":"<h2>Von Streugutcontainern, Sextanten und Volumina<\/h2>\n<p><strong>Crew:<\/strong> Britta (bis Mariehamn), Daniela (bis Mariehamn), Dariush, Heiko (Skipper), Helmut, Ivo, Kai (ab Mariehamn), Paul, Ronny<\/p>\n<p><strong>T\u00f6rnstrecke:<\/strong> Stockholm \u2013 Vaxholm \u2013 Furusund \u2013 Arholma \u2013 Mariehamn \u2013 Degerby \u2013 Mariehamn \u2013 Sandvik \u2013 Rosala \u2013 Hanko \u2013 Jussar\u00f6 \u2013 Tallinn<\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcckgelegte Seemeilen:<\/strong> 340 sm<\/p>\n<p>Nachdem mein Plan, letztes Jahr den Sommert\u00f6rn mitzusegeln, wortw\u00f6rtlich ins Wasser <a title=\"Ende des Sommert\u00f6rns 2013\" href=\"http:\/\/www.asv-luebeck.de\/2014\/01\/rueckblick-2013-und-der-plan-2014\/\">gefallen war<\/a>, nahm ich mir dieses Jahr gleich zwei Wochen vor. Die Etappe von Stockholm nach Tallin lag daf\u00fcr perfekt nach der Vorlesungszeit. Allerdings war die Anreise f\u00fcr mich etwas l\u00e4nger; aus Kaiserslautern ging es am Donnerstag vor dem Crew-Wechsel nach L\u00fcbeck. Als ich etwa zwei Wochen vorher mit ASV-Shirt zur Arbeit kam, erkannte Daniela den Stander und da noch ein Platz frei war, konnte sie spontan mal ausprobieren, wie ihr das Segeln so gef\u00e4llt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_573\" aria-describedby=\"caption-attachment-573\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014-E4-Ankunft-s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-573 size-medium\" src=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014-E4-Ankunft-s-225x300.jpg\" alt=\"Ankunft in Stockholm und Gespr\u00e4che mit der Vorcrew\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014-E4-Ankunft-s-225x300.jpg 225w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014-E4-Ankunft-s-768x1024.jpg 768w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014-E4-Ankunft-s.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-573\" class=\"wp-caption-text\">Ankunft in Stockholm und Gespr\u00e4che mit der Vorcrew<\/figcaption><\/figure>\n<p>In L\u00fcbeck liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren, letzte Besorgungen und der gro\u00dfe Einkauf wurden erledigt, so dass die gesamte Crew am Freitagmorgen nach Stockholm aufbrechen konnte. Insbesondere der Einkauf nahm Paul und Britta so sehr in Beschlag, dass sie bis Mitternacht flei\u00dfig ihre Einkaufsliste abarbeiteten. Am n\u00e4chsten Morgen stand p\u00fcnktlich um zwanzig nach sieben der Mietwagen vor der T\u00fcr, der flei\u00dfig mit Gep\u00e4ck, Eink\u00e4ufen und der Crew beladen wurde. Bis unters Dach und in die kleinsten F\u00e4cher beladen ging es dann Richtung Stockholm. Zun\u00e4chst fuhren wir aus Puttgarden mit der F\u00e4hre nach R\u00f8dby, von dort durch und \u00fcber (Tunnel und Br\u00fccke) den \u00d6resund zwischen Kopenhagen und Malm\u00f6 schlie\u00dflich \u00fcber die E4 bis Stockholm. Schon auf der Fahrt war die Stimmung prima und selbst die unter dem Beifahrersitz m\u00fchsam untergebrachten Eier \u00fcberlebten die 12 Stunden Fahrt.<\/p>\n<p>Von der Vorcrew wussten wir schon, dass Wiking VII im Wasa-Hafen liegt und besuchten das Schiff noch Freitagabend. Da der Crew-Wechsel aber erst am Samstag war, hatte Dariush uns im Best Hostel Old Town direkt am Gamla Stan, also der Altstadt Stockholms untergebracht, einem sehr verwinkelten Hostel, das trotz einigen Chaos im K\u00fchlschrank f\u00fcr die Nacht bestens geeignet war.<\/p>\n<p>Am Samstagmorgen war in Stockholm Christopher Street Day, so dass die Stadt ab etwa 10 Uhr gesperrt war. Die \u00dcbergabe sollte daher fr\u00fch stattfinden, damit die R\u00fcckfahrt der Vorcrew nicht gleich im Stau beginnt. Daf\u00fcr hatten wir dann nach Herum- und Einr\u00e4umen den Nachmittag Zeit f\u00fcr Stockholm, die wir fast vollst\u00e4ndig im Wasa-Museum verbrachten, direkt neben dem Wasa-Hafen. Direkt am Hafen besuchten wir auf dem R\u00fcckweg noch ein kleines Boots-Museum in einer der Bootshallen, das mit einem Dampf-Motorboot und einigen k\u00f6niglichen Ruderbooten aufwarten konnte. Vor einer Abendrunde in die Stadt gab es &#8211; nach dem Plan unserer Essensplaner &#8211; leckeres Chili con Carne.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen sollte es also endlich losgehen mit dem Segeln! Zum Fr\u00fchst\u00fcck gab es R\u00fchrei und da wir vermuteten, dass wir vielleicht zu viele Eier eingekauft hatten, verkauften wir noch ein paar Eier an die Crew der Odysseus des ASV Stuttgart, die auch gerade im Wasa-Hafen Crew-Wechsel hatte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_571\" aria-describedby=\"caption-attachment-571\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Batterie-Vaxholma-Panorama-s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-571 size-medium\" src=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Batterie-Vaxholma-Panorama-s-300x136.jpg\" alt=\"Die Batteri Vaxholma bei Nacht\" width=\"300\" height=\"136\" srcset=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Batterie-Vaxholma-Panorama-s-300x136.jpg 300w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Batterie-Vaxholma-Panorama-s-768x349.jpg 768w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Batterie-Vaxholma-Panorama-s-1024x465.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-571\" class=\"wp-caption-text\">Die Festung von Vaxholm bei Nacht<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dann begann unsere Etappe jedoch mit einer Schrecksekunde: Wir hatten keinerlei Ruderwirkung! Nur mit der Str\u00f6mung und dem Radeffekt irrten wir im Hafen umher, bis Ivo nicht nur das Problem erkannte, sondern auch die Notpinne gleich griffbereit hatte. In der \u00dcbersetzung des Steuerrades waren zwei Schrauben lose, aber Ivo hatte das vor 3 Jahren schon einmal behoben und so kamen wir &#8211; etwas versp\u00e4tet &#8211; noch los. Durch die Versp\u00e4tung \u00e4nderten wir das Ziel von Sandhamn auf <a title=\"Vaxholm\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vaxholm\">Vaxholm<\/a>, w\u00e4re Sandhamn n\u00e4mlich jetzt in der Schwedischen Ferienzeit belegt, w\u00e4re es zu sp\u00e4t, ohne Nachtschicht zum n\u00e4chsten Hafen zu gelangen. Das erste Mal unter Segel erreichten wir Vaxholm also bereits um 15 Uhr. Dort angekommen trafen wir Ole Andersen, AH des ASV, der mit seiner Familie gerade aus Finnland her\u00fcbergesegelt war und der sich freute, die Wiking VII kennenzulernen. Auf der Kronuddens batteri, einer alten Gesch\u00fctzanlage auf den Klippen Vaxholms grillten wir abends. Von dort ist der Blick hin\u00fcber zum Kastell Vaxholm aber auch auf die umliegenden Inseln wundersch\u00f6n. Zum Schluss wurden noch verschiedene Zubereitungsformen von Grillbananen ausprobiert.<\/p>\n<p>Nach dem aufregenden ersten Tag ging es am n\u00e4chsten Tag mit einigem Kreuzen nach <a title=\"Furusund\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Furusund\">Furusund<\/a>, so dass wir in nur 6 Stunden sogar 31 Seemeilen zur\u00fccklegten. Da wir genug Zeit hatten, wurden abends gemeinsam Postkarten geschrieben und eine spannende Doppeltextpostkarte f\u00fcr Kaiserslautern ausgeheckt. Am Dienstag ging es weiter nach <a title=\"Arholma\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arholma\">Arholma<\/a>, einer der n\u00f6rdlichsten Insel im Sch\u00e4rengarten. Unterwegs wurden Wenden, Halsen und einige Mann-\u00fcber-Bord-Man\u00f6ver gefahren, denn die Strecke betrug nur 15 Seemeilen, da wir nicht schon am Dienstag zu den \u00c5land-Inseln hin\u00fcberfahren wollten.<\/p>\n<p>Vor Arholma ankerten wir, da es auf dem Anleger eh keinen Strom gab. Auf der Insel selbst liegen einige sehr sch\u00f6ne verstreute H\u00e4user und eine Kirche. Da wir genug Zeit hatten und einen Grillplatz suchten, schauten wir uns ausgiebig auf Arholma um, grillten schlussendlich aber doch direkt am Anleger, denn Arholma ist ein Naturschutzgebiet. Highlight des Abends war der wundersch\u00f6ne Satz: \u201eOh, guck mal, das Klo blinkt\u201c &#8211; bezogen auf das Chemie-Entsorgungs-Inselchen, das unweit unseres Ankerplatzes lag und nachts als Gefahrenstelle gelb befeuert war. Da es im G\u00e4stehafen lediglich Plumsklos gab, begann der Mittwochmorgen mit einer kleinen gemeinsamen Schwimmtour zur naheliegenden Sch\u00e4re.<\/p>\n<p>So weit n\u00f6rdlich, wie wir inzwischen waren, stand das Ziel f\u00fcr Mittwoch schon fest: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mariehamn\">Mariehamn<\/a>, obwohl wir erst f\u00fcr Samstag einen Teilcrewwechsel geplant hatten. Bei bis zu 4 Bft. ging es also das erste Mal aus dem Schutz der Sch\u00e4ren hinaus \u00fcber die Ostsee. Da wir erst gegen 11 Uhr losgefahren waren, kamen wir im leichter zu erreichenden Westerhamn erst gegen 8 Uhr abends an. Uns begr\u00fc\u00dfte die vor dem Hafen liegende Viermastbark <a title=\"Pommern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pommern_(Schiff,_1903)\">Pommern<\/a>, die wie die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Passat_(Schiff,_1911)\">Passat<\/a> zu den Flying P-Linern der Reederei F. Laeisz geh\u00f6rt hatte. Im Gegensatz zur Passat ist die Pommern allerdings auch vom Innenausbau her im Originalzustand. Abends erz\u00e4hlten Heiko und Helmut von ihrem gemeinsamen ASV-T\u00f6rn vor vielen Jahren, bei dem sie auch in Mariehamn Halt machten. Da wir den Hafenmeister abends nicht mehr erreichten, ging Helmut am n\u00e4chsten Morgen noch kurz bei ihm vorbei, er war aber gerade dabei, Algen aus dem Wasser zu Angeln und hatte keine Lust, die Hafengeb\u00fchr zu kassieren; wir sollten den Hafen weiterempfehlen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_572\" aria-describedby=\"caption-attachment-572\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/pics-3428.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-572 size-medium\" src=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/pics-3428-300x225.jpg\" alt=\"Die eingefangene Unwucht der Schraube \" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/pics-3428-300x225.jpg 300w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/pics-3428-768x576.jpg 768w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/pics-3428-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/pics-3428.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-572\" class=\"wp-caption-text\">Die eingefangene Unwucht der Schraube<\/figcaption><\/figure>\n<p>F\u00fcr Donnerstag und Freitag planten wir also einen Zweitagesausflug nach Degerby, etwa 27 Seemeilen durch die \u00c5land-Inseln. Eigentlich war f\u00fcr die Nacht auf Donnerstag ein Unwetter vorausgesagt gewesen. Die Unwetterfront besuchte uns allerdings genau zu der Zeit, als wir aus Mariehamn ausliefen. Zwischen den vielen F\u00e4hren war es gar nicht so einfach, einen Platz zum Reffen der Segel zu finden. Allerdings entkamen wir dem Regen, der hinter uns in Mariehamn niederging. Wir fuhren an Nat\u00f6 und Jars\u00f6 entlang, s\u00fcdlich um H\u00f6gskar herum, lie\u00dfen Back\u00f6 steuerbord liegen und liefen in den Lodsbudden G\u00e4sthamn bei Degerby auf <a title=\"F\u00f6gl\u00f6\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%B6gl%C3%B6\">F\u00f6gl\u00f6<\/a> ein. Nur der Motor lief beim Einfahren und Anlegen irgendwie unrund, was wir schnell auf die Schraube zur\u00fcckf\u00fchrten. Irgendwo unterwegs hatten wir uns einen Haufen Tampenreste um die Antriebswelle eingefangen, was Paul mit seiner Kamera schnell filmen konnte. Mit vereinten Kr\u00e4ften tauchten erst Paul, dann auch Ivo und Dariush hinunter und versuchten mit verschiedenen Messern und einer S\u00e4ge die Schraube wieder zu befreien. Dabei versenkten wir leider auch ein kleines Messer des schwedischen Nachbarn, das sich auch mit einer improvisierten Magnetangel nicht wiederfinden lie\u00df. Abends gab es K\u00e4sesp\u00e4tzle und nachts noch ein gechartertes Motorboot, das unter Dauereinsatz des Bugstrahlruders sehr lange zum Anlegen brauchte; zumindest erschien mir das aus der Koje so. Heiko und Helmut erz\u00e4hlten am n\u00e4chsten Morgen vom Skipper, dem die Kommunikation mit seiner Mannschaft nicht so ganz gelang und der nach dem Anlegeman\u00f6ver \u201etotally confused\u201c war. Am n\u00e4chsten Tag fuhren wir zur\u00fcck nach Mariehamn. W\u00e4hrend der Man\u00f6ver entstand der Begriff \u201eKochl\u00f6ffel-Taktik\u201c von Daniela, zum Belegen und Losgeben der Schoten auf den Winschen. Die Taktik beschreibt prima, wie man die Finger aus dem Tauwerk heraushalten sollte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_574\" aria-describedby=\"caption-attachment-574\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Pommern-s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-574 size-medium\" src=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Pommern-s-300x225.jpg\" alt=\"Am Bug der Pommern inspizieren wir das Deck.\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Pommern-s-300x225.jpg 300w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Pommern-s-768x576.jpg 768w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Pommern-s-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Pommern-s.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-574\" class=\"wp-caption-text\">Am Bug der Pommern inspizieren wir das Deck.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Freitagabend kamen wir wieder in Mariehamn an und verbrachten den Samstagvormittag mit Aufr\u00e4umen, W\u00e4sche Waschen und Einkaufen. Danach besichtigten wir die Pommern, an der wir ja nun schon dreimal vorbeigefahren waren. Oben an Deck gibt es viele Erkl\u00e4rungen zu den Ankern, den Schweinest\u00e4llen und den Kabinen der Mannschaft und des Kapit\u00e4ns. Im Laderaum sind viele Utensilien ausgestellt und erkl\u00e4rt, die aus dem Alltag der Viermastbark stammen, auch wenn die deutsche \u00dcbersetzung manchmal merkw\u00fcrdig und humorvoll wirkt. Wir schauten uns so lange auf der Pommern um, bis wir freundlich von Bord gebeten wurden, da f\u00fcr den sp\u00e4ten Nachmittag eine Hochzeitsgesellschaft geplant war und um uns herum schon alles daf\u00fcr aufgebaut wurde. Wir gingen durch die Stadt hin\u00fcber zum \u00d6sterhamn und gingen am Strand von Lilla Holmen baden, zumindest Daniela, Dariush, Paul und ich. Der Rest schaute vom Steg zu.<\/p>\n<p>Samstagabend kam Kai mit der Viking Line aus Stockholm und berichtete Britta und Daniela vom \u201ePartyboat\u201c, auf dem die beiden dann am n\u00e4chsten Morgen nach Stockholm fahren wollten. Sie fr\u00fchst\u00fcckten noch mit uns und nahmen die F\u00e4hre gegen halb 10. Auch die war noch voll im Partymodus, wie wir abends per SMS und sp\u00e4ter \u00fcbers Internet erfuhren. Wir fuhren wieder aus gen Degerby &#8211; diesmal ohne Netzbeifang an der Schraube. Da knapp n\u00f6rdlich von Degerby das Kreuzen bei Gegenwind etwas zu eng wurde, fuhren wir das erste Mal ein St\u00fcck unter Motor, konnten aber den Rest des Tages wieder Segeln und kamen nach 46 Seemeilen weit \u00f6stlich auf K\u00f6kar, genauer dem Sandvik G\u00e4sthamn im Norden der Insel, an. F\u00fcr Montag war Gewitter angesagt, berichtete uns nicht nur der norwegische Wetterdienst sondern auch der Kieler Einhandsegler, den wir Donnerstag schon in Mariehamn getroffen hatten. Das Museumsschiff im Hafen von Sandvik, der direkt an einer Sch\u00e4re liegt, ist eher ein altes Fischerboot, das aktuell noch auf ein sch\u00fctzendes Dach wartet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_575\" aria-describedby=\"caption-attachment-575\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-575 size-medium\" src=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/M\u00fcsliriegel-bei-Lage-s-300x200.jpg\" alt=\"M\u00fcsliriegel bei Lage.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/M\u00fcsliriegel-bei-Lage-s-300x200.jpg 300w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/M\u00fcsliriegel-bei-Lage-s-768x511.jpg 768w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/M\u00fcsliriegel-bei-Lage-s-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/M\u00fcsliriegel-bei-Lage-s.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-575\" class=\"wp-caption-text\">Auch bei viel Wind ist die Verpflegung wichtig.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Gewitter lie\u00dfen wir bei bis zu sieben Windst\u00e4rken aus S\u00fcdost und sp\u00e4ter aus Ost schnell hinter uns und fuhren den ganzen Tag 7-8 Knoten, selbst mit dem zweiten Reff. Ab und an gab es Regenschauer, aber zwischen all den Inseln war kaum Seegang zu merken, so dass die Fahrt nach Rosala auf Rosalalandet trotzdem sehr ruhig war. An diesem Tag legten wir unsere l\u00e4ngste Strecke von 54 Seemeilen zur\u00fcck. Im Regen waren Kai und Paul flei\u00dfige Ruderg\u00e4nger und Ivo \u00fcbernahm f\u00fcr den ganzen Tag die Navigation. In Rosala begegnete uns das erste Mal das Ende der schwedischen Sommerferien: F\u00fcnf Wochen nach Mittsommer werden die H\u00e4fen langsam eingemottet, selbst in Finnland. Nach dem ganzen Wetter war die Linsensuppe genau das richtige Abendessen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag nahmen wir uns das finnische Festland als Ziel vor: <a title=\"Hanko\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hanko\">Hanko<\/a>, \u201eThe first town in the east when you come from the west\u201c, wie Helmut einen alten Werbespruch so sch\u00f6n zitierte. Bis dorthin waren es lediglich 24 Seemeilen und da wir immer noch bei Windst\u00e4rken um 6 aus S\u00fcdost mit 6-7 Knoten sehr gut vorankamen, war nur die Umrundung der S\u00fcdspitze vor Hanko eng und spannend zu segeln. Unter Motor n\u00e4herten wir uns dem Hafen, f\u00fcr den die Betonnung nicht ganz klar aus der Karte zu entnehmen war, ganze vier Kardinaltonnen: Nord- und S\u00fcdtonne begrenzten die Schl\u00e4ngellinie um die zwei Molen an der Einfahrt und direkt dahinter eine Ost- und noch eine S\u00fcdtonne. Mit gespanntem Blick aufs Lot gelangten wir in den Hafen. Nachmittags konnten wir uns dann die Sch\u00e4ren vor Hanko mit wundersch\u00f6nem Blick und den Hafen anschauen &#8211; dort lagen auch die Svanen und die Thyra, die beiden Segelschulschiffe der k\u00f6niglich-d\u00e4nisch Marine. Beides sind wundersch\u00f6ne Holzschiffe aus den Jahren 1960 bzw. 1961 und 18,80m lang mit Messingwinschen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_576\" aria-describedby=\"caption-attachment-576\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Gewitter-Hanko-s.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-576 size-medium\" src=\"http:\/\/www.asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Gewitter-Hanko-s-300x200.jpg\" alt=\"Unwetter bei Hanko.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Gewitter-Hanko-s-300x200.jpg 300w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Gewitter-Hanko-s-768x512.jpg 768w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Gewitter-Hanko-s-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Gewitter-Hanko-s.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-576\" class=\"wp-caption-text\">Unwetter bei Hanko.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die d\u00e4nische Marine lag mit uns den Mittwoch \u00fcber in Hanko, da Windst\u00e4rken bis 8 Bft. und Gewitter vorhergesagt waren. Ein imposantes Gewitter erwartete uns aber erst gegen Abend, so dass wir noch einige Zeit in Hanko verbrachten und die ersten Postkarten aufgaben.<\/p>\n<p>Noch vor uns, n\u00e4mlich am Donnerstagmorgen Schlag 7 Uhr, liefen die angehenden d\u00e4nischen Offiziere aus Hanko aus; da wir uns als Ziel die Insel <a href=\"http:\/\/sv.wikipedia.org\/wiki\/Jussar%C3%B6\">Jussar\u00f6<\/a> setzten, die nur 20 Seemeilen entfernt liegt, fuhren wir etwas sp\u00e4ter erst los. Unterwegs lie\u00dfen wir ein milit\u00e4risches Sperrgebiet backbord querab, in dem gerade Schie\u00df\u00fcbungen stattfanden. In Jussar\u00f6 stellten wir fest, dass &#8211; nach Ende der schwedischen Ferien &#8211; der Hafen schon geschlossen hatte. Wir k\u00f6nnten also leider keine Hafengeb\u00fchr bezahlen, erz\u00e4hlte der benachbarte Finne. Der Hafen war auch nicht im Hafenhandbuch zu finden, ist aber mit 5,50m Wassertiefe sehr Wiking-geeignet. Auf der Insel gab es in den 1960er Jahren eine gro\u00dfe Eisenmine, von der noch viele Geb\u00e4ude und Landleitungen \u00fcbrig sind, die langsam verfallen. Der gesamte Westteil ist ein gro\u00dfes Naturschutzgebiet. Zwischen den verfallenden Baracken sind aber auch ein neuer Turm der Seenotrettung und alte Bunkeranlagen zu finden, die zum abenteuerlichen Herumwandern einladen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Freitag schlie\u00dflich lag unsere letzte Strecke an &#8211; von Jussar\u00f6 nach Tallin hin\u00fcber, um rechtzeitig vor dem Crew-Wechsel am Samstag in Tallin zu sein und auch noch ein wenig Zeit f\u00fcr die Stadt selbst zu haben. Wir fuhren schon vor dem Fr\u00fchst\u00fcck los und w\u00e4ren fast aus Mangel an Wind aufs Motoren umgestiegen. Dann wurde es jedoch mit frisch gesetzter Genua und aufkommender Brise besser, so dass wir bis nach Tallin durchsegeln konnten. Unterwegs gab es wegen des kurzen Fr\u00fchst\u00fccks Kartoffelp\u00fcrree mit Champignonso\u00dfe und Salami, und zum ersten Mal wurde die kardanische Aufh\u00e4ngung des Gasherdes ben\u00f6tigt. Gegen 18 Uhr kamen wir dem alten Hafen Tallins nahe, der direkt an der Altstadt liegt. Da er hinter dem F\u00e4hrhafen liegt, gibt es nicht nur an der Einfahrt eine Ampel, sondern man muss auch vorher die Erlaubnis zur Einfahrt beim Traffic Control einholen. Wir erhielten \u201ePermission granted\u201c und liefen ein. Dem Hafenmeister war nicht ganz zu vermitteln, dass wir nur eine erste \u00dcbernachtung zahlen wollten und die Folge-Crew dann den Rest \u00fcbernehmen w\u00fcrde; insbesondere waren die Boat Documents ganz wichtig und auch die Auslauf-Uhrzeit am Abreisetag musste exakt dokumentiert werden. Ob die auch eingehalten wurde? Vielleicht wei\u00df das die n\u00e4chste Crew zu berichten. Nach den Formalit\u00e4ten g\u00f6nnten wir uns f\u00fcr den Abend einen ersten Spaziergang durch die Altstadt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_577\" aria-describedby=\"caption-attachment-577\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Domberg-in-Tallin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-577 size-medium\" src=\"http:\/\/www.asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Domberg-in-Tallin-300x176.jpg\" alt=\"Blick von der Olaikirche auf den Domberg mit guter Zusammenfassung des Wetters.\" width=\"300\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Domberg-in-Tallin-300x176.jpg 300w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Domberg-in-Tallin-768x451.jpg 768w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Domberg-in-Tallin-1024x602.jpg 1024w, https:\/\/asv-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Domberg-in-Tallin.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-577\" class=\"wp-caption-text\">Blick von der Olaikirche auf den Domberg mit guter Zusammenfassung des Wetters.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nachdem am Samstag morgen die restlichen Vorr\u00e4te inventarisiert, das eigene Gep\u00e4ck wieder vollkommen gepackt und das Boot klar gemacht worden war, verbrachten wir in Etappen den leider etwas verregneten Nachmittag in der Stadt. Nach einem guten Umblick vom Turm der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Olaikirche\">Olaikirche<\/a> (Oleviste kirik), die direkt hinter dem n\u00f6rdlichen Stadttor mit der \u201edicken Margarete\u201c als Wehrturm steht, gingen Ivo und ich zum Rathausplatz, um dahinter in der Touristen-Information zu fragen, wo man am besten Briefmarken kauft. In vielen Souvenierl\u00e4den kosten die 1-Euro-Briefmarken n\u00e4mlich eher 1,30 \u20ac. Etwas erstaunt \u00fcber die Anzahl von 85 Briefmarken f\u00fcr die alten Herren verwies man uns auf die B\u00fccherei gegen\u00fcber. Dort durften wir uns sogar in eine Ecke setzen und w\u00e4hrend ich noch eine eigene Karte schrieb, klebte Ivo flei\u00dfig &#8211; zum Gl\u00fcck selbstklebende &#8211; Briefmarken und wir gaben den ersten gro\u00dfen Schub Postkarten auf. Mit einem Umweg \u00fcber den Domberg und durch ein, zwei verwinkelte kleine Gassen, die an die L\u00fcbecker G\u00e4nge erinnerten, gingen wir zur\u00fcck zum Schiff. Dort traf nach und nach die n\u00e4chste Crew ein und wir hatten Gl\u00fcck und bekamen in einem Studentenwohnheim noch eine \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit. Vor der \u00dcbergabe wurde noch einmal die Steuers\u00e4ule kontrolliert, damit Joachim notfalls wei\u00df, was zu tun ist.<\/p>\n<p>Nach all dem Packen, Putzen, Umherwandern und -schauen beschlossen wir, zusammen abends noch Essen zu gehen. Die \u201eOlde Hansa\u201c nah dem Rathausplatz ist zwar nicht sonderlich g\u00fcnstig, hat aber eine wundersch\u00f6ne mittelalterliche Atmosph\u00e4re, die bei Kerzenschein fast ein wenig zu dunkel ist, um die Speisekarte zu lesen. Da helfen ja aber &#8211; wie so oft &#8211; Kopflampen ganz gut. Bei sehr gutem, umfangreichem Essen und Zimt- und Honigbier lie\u00dfen wir so einiges aus den zwei Wochen Revue passieren und genossen den letzten Tag des T\u00f6rns. Nach einem langen Abend verabschiedeten wir verbleibenden Vier uns schonmal von Dariush, Kai und Paul, die noch auf eine Kneipentour gehen wollten. F\u00fcr uns alle waren es sch\u00f6ne zwei (f\u00fcr einige nur eine) Wochen T\u00f6rn, die hier und da spannend waren, vor allem aber bei fast nur gutem Wetter sehr erholsam und (f\u00fcr die unerfahreneren Segler unter uns) sehr lehrreich, aber auch lustig und unterhaltsam.<br \/>\nF\u00fcr mich ging es dann Sonntag fr\u00fch schon um Viertel nach vier mit dem Taxi zum Flughafen; \u00fcber Riga ging es nach Frankfurt und mit dem Zug zur\u00fcck nach Kaiserslautern.<br \/>\nNach meinem ersten T\u00f6rn 2011 hatte ich dieses Jahr das erste Mal zwei Wochen zum Segeln Zeit und hoffe, ich finde auch n\u00e4chstes Jahr wieder die Zeit dazu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Streugutcontainern, Sextanten und Volumina Crew: Britta (bis Mariehamn), Daniela (bis Mariehamn), Dariush, Heiko (Skipper), Helmut, Ivo, Kai (ab Mariehamn), Paul, Ronny T\u00f6rnstrecke: Stockholm \u2013 Vaxholm \u2013 Furusund \u2013 Arholma \u2013 Mariehamn \u2013 Degerby \u2013 Mariehamn \u2013 Sandvik \u2013 Rosala \u2013 Hanko \u2013 Jussar\u00f6 \u2013 Tallinn Zur\u00fcckgelegte Seemeilen: 340 sm Nachdem mein Plan, letztes Jahr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-566","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sommertoern-2014"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/566","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=566"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/566\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1877,"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/566\/revisions\/1877"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=566"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=566"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/asv-luebeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=566"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}